Clubgelände

Die Biggetalsperre stellt – ähnlich wie die anderen Talsperren im Sauerland – aufgrund ihrer reizvollen Mittelgebirgslage und ihrer geringen Entfernung zu den Ballungszentren an Rhein und Ruhr und durch die gute Verkehrsanbindung einen bedeutenden Erholungsschwerpunkt dar.

1956 verabschiedete der Landtag von Nordrhein-Westfalen ein besonderes Gesetz für die Finanzierung des Bauvorhabens. Damit waren die Voraussetzungen geschaffen, in den Jahren 1957 – 1965 die Biggetalsperre zu bauen. Sie liegt zwischen Attendorn und Olpe im Tal der Bigge. Ihr Fassungsvermögen beträgt rund 150 Mio. m³.

In den flach auslaufenden oberen Seitentälern und im Biggetal bei Olpe wurden Vordämme errichtet, die den Wasserspiegel in den so entstandenen Vorbecken über das ganze Jahr auf weitgehend gleichem Niveau halten.

Die seit 1912 bestehende Listertalsperre wurde Vorbecken der Biggetalsperre. Diese staut die ca. 40 m hohe Staumauer der Listertalsperre von der Luftseite zu zwei Drittel ein. Das Stauvolumen erhöht sich an dieser Stelle auf 172 Mio. m³.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.