Speisekarte für das Wochenende

Speisekarte für das Wochenende

Medizinische Hilfe für Sport- und Freizeitcrews auf See.

Neues Angebot des „Nautischen Quartier“ Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Uniklinik Düsseldorf und DP07 Seefunk.

Für die notfallmedizinische Versorgung der deutschen Handelsschiffe und deutschen Seeleute an Bord ausländischer Schiffe ist das deutsche TMAS-Zentrum „Medico Cuxhaven“ zuständig. Bisher konnten Sportschiffer nur in lebensbedrohlichen medizinischen Notfällen dort Hilfe erreichen.

Mit dem Dienst „NQmed“ bringt das Düsseldorfer StartUp-Unternehmen „Nautisches Quartier“ in Zusammenarbeit mit der Zentralen Notaufnahme des Universitätsklinikums Düsseldorf künftig jederzeit ärztlichen Rat und Unterstützung an Bord von Sport- und Freizeityachten.

Für die Sportschifffahrt ist nun per Seefunk (via Küstenfunkstellen), Telefon, App und Satellitenkommunikation zu Saisonbeginn ab April das „Medical Sea Desk“ (MSD) von See, im Hafen und in der Ankerbucht weltweit und rund um die Uhr erreichbar.
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Mittwochs – Segeln

Unser Clubmitglied Hans-Jürgen Segbers lädt ab dem 15.06. zum

Mittwochs – Segeln ab 18:00 Uhr ein

und freut sich über rege Teilnahme!

CIRCE auf Heimatkurs

Auszug aus dem Bericht von Annette und Karl-Heinz Virnich:

liebe YRCA Freunde,

Bei der Rally mit der ARC Europe von Tortola nach Bermuda konnten wir nochmal einen ersten Gesamtplatz erringen, aber dann verließ uns das Glück schon wieder. Von Bermuda nach Horta auf den Azoren gerieten wir in die Front eines heftigen Sturms. Beim Durchgang einer Front dreht sich bekanntlich nicht nur der Wind sondern es gibt plötzlich auch eine neue Wellenrichtung, die sich mit der alten überlagert. In so einer chaotischen See brach nachts die Befestigung am Bug für die Umlenkung unserer Bullentalje, die durch die Spannung nach hinten schnellte und gleich den ganzen Bugkorb in drei Teile zerlegt mit nach hinten riss. Einem Schweiß- und Biege Fachmann gelang in Horta eine erstaunlich gute Reparatur.                                                                                                                          Hinter der Front gerieten wir in das Zentrum eines Azorenhochs, das sich zwar nicht als dauerhaft stabil erwies, uns aber zu drei Tagen Motorfahrt nötigte. Mit einer guten ARC Platzierung konnten wir so nicht mehr rechnen, und so wurde unsere achte Rally Etappe die einzige, bei der es nicht für einen der ersten drei Plätze reichte.                                 Außer Horta besuchten wir innerhalb der Azoren noch die Stadt Angra do Heroismo auf Terceira. Die ganzen 10 Tage auf den Azoren hatten wir nur Regen, Sturm und ungewohnte Kälte. Alle zwei Tage wurden die aufeinander folgenden Tiefdruckgebiete für etwa 12 Stunden von einem Hochdruckkeil unterbrochen, bevor es erneut mit über 45 kn blies. Am Dienstag Nachmittag hatten wir Terceira unmittelbar nach dem letzten Frontendurchzug Terceira verlassen, weil der nun südöstlich liegende Hochdruckkeil zwei Tage anhalten soll, und die nun erwarteten Tiefs zwar noch viel Regen aber in ihren uns auf unserer Route einholenden Fronten nur noch Wind bis 30 kn bereit halten. So denken wir also am Dienstag dem 15. Juni in Falmouth zu sein, wo wir noch ein Leck an unserem hydraulischen Baumniederholer beseitigen lassen müssen. Von der ARC haben wir uns ebenfalls getrennt, weil diese von den Azoren nach Lagos in Portugal segelt.           Insgesamt hatten wir mit der WorldARC 2014 die Etappen von Panama bis Fidji und 2016 von Darwin bis La Reunion begleitet und dabei drei erste, zwei zweite und einen dritten Platz errungen. Mit der Arc Europe gelang uns dann nochmal ein  erster Platz. Das klingt nach Eile, die Annette und ich eigentlich nie hatten. Deshalb haben wir die WorldARC ja auch nicht in einer Tour von Anfang bis Ende mitgesegelt. Viel wichtiger war uns jeweils ein möglichst intensiven Kennenlernen der besuchten Länder und Kontinente. Wir sind beide der Meinung, daß uns dies recht gut gelungen ist. Höhepunkte waren sicher unsere Landreisen durch Südamerika, Australien und Südafrika.                                                      Fast achttausend Fotos und 325 Seiten Tagebuch sind die Ausbeute dieser Reise. Wie ihr vielleicht merkt, klingt dies alles beinahe so wie ein Nachruf. Das ist auch nicht unberechtigt, denn Angra do Heroismo auf Terceira war unsere letzte Neuentdeckung auf einer langen Reise. Von nun an passieren wir bis nach Hause nur noch bekannte Häfen. Länger als für diese Reparatur notwendig wollen wir nicht in Falmouth bleiben. Von dort planen wir in vier Etappen über Dover und Den Helder nach Holland, aber vermutlich nicht ins Ijsselmeer hinein. Statt dessen schnellstens weiter über Cuxhaven und dem NOK nach Neustadt. Wenn alles klappt, und das Wetter mitspielt, könnten wir am Wochenende des 25. und 26. Juni in Neustadt sein, wo wir unsere CIRCE mit 33 Gastflaggen der besuchten Länder über die Toppen schmücken können.                                                                 Allerdings fehlen uns nun noch 1.600 sm bis zum Abschluss unserer vor nun 5 Jahren und einem Monat begonnenen Reise. In Attendorn werden wir erst Ende Juli wieder sein, aber auch nur vorübergehend.

Vom östlichen Nordatlantik nun die besten Grüße

Annette und Karl Heinz

YRCA Fotowettbewerb 2016

Macht mit beim YRCA Fotowettbewerb Fahrtensegeln

YRCA Fotowettbewerb Antragsformular

Großes Starterfeld bei Waldenburg-Regatta am Biggesee

Der Yacht- und Ruder-Club Attendorn startete am vergangenen Samstag mit 26 Schiffen die Waldenburg-Regatta. Wind und Wetter waren für die Segler optimal. Bei Windstärken bis 5 Beaufort aus Süd-West hatte Wettfahrtleiter Thorsten Stoel Schwimmwestenzwang ausgehängt.  Dies nicht zuletzt durch die Beteiligung von 6 jugendlichen Mannschaften, die mit ihren 420er Jollen die Regatta als zusätzliches Praxistraining nutzten. Unterstützung kam vor und während der Regatta durch Trainer Alexander Jansen.

Um 14:50 ertönte das Vorbereitungssignal zum Start. 6 Minuten später gingen die 26 Schiffe über die Linie auf die Regattabahn. Aus der Waldenburger Bucht heraus musste die Wendemarke vor der Vogelinsel insgesamt viermal gerundet werden. Die zweite Tonne lag auf Höhe des Clubs unterhalb des Skywalk. Der Wind frischte am Nachmittag nochmals auf. Aus diesem Grund entschieden sich einige Mannschaften die Segel zu reffen, um nicht zu viel Druck im Segel zu haben.                                                                            

Die Wettfahrt war als Yardstickregatta ausgeschrieben, da verschiedene Bootsklassen am Start waren. Hiermit ist es möglich das unterschiedlich schnelle Boote gemeinsam an einer Regatta teilnehmen können. In der Gruppe der Jollen belegten Bernd Pieper und Kalli Peiffer im FD vom YRCA den ersten Platz. Zweitplatzierte waren die Jugendlichen Isabeau und Lazar Badtke, die mit ihrem 420er ebenfalls für den Attendorner Club starteten. In der Yardstickklasse bis 110 siegten Thomas Funke, Rolf Beul und Alexander Henze auf ihrer INT 806 gefolgt von Markus, Tim und Linus Hille mit ihrer Etchelles 22. In der Gruppe ab Yardstick 111 belegte Uli Wens mit der Varianta 18 den 1. und Christoph Bilsing, Cordula Bilsing und Maria Stoel mit der Bavaria 760 den 2. Platz.

Gleichzeitig war die Regatta der 2. Lauf zur Reviermeisterschaft der am See beheimateten Clubs. In der Gesamtwertung sicherte sich das Team Funke mit einer berechneten Zeit von 1:07:43 den Gesamtsieg.